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Lutherweg in Sachsen - Tour 4

Rubrik:Motorrad-Touren, Eintagestour
Start:Neukieritzsch
Streckenverlauf:Borna, Bad Lausick, Colditz, Rochlitz, Geithain, Kohren-Sahlis, Gnandstein, Wintersdorf, Lucka,
Ziel:Neukieritzsch
Länge:117
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
Kontakt:Tourismusverband "Sächsisches Burgen- und Heideland" e.V.
Niedermarkt 1
04736 Waldheim
Tel.: 034327/966-0
E-Mail: info@saechsisches-burgenland.de

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Informationen zur Tour

1. Neukieritzsch

Neukieritzsch ist ein lebendiges Dorf, die Geschichte der Ortsteile und der Landschaftswandel im Leipziger Neuseenland laden ein, entdeckt zu werden.

Reformation: In der gemarkung Neukieritzsch lag das Gut Zöllsdorf, der Witwensitz von Katharina Luther. Auf ihrem Gut erwirtschaftete Katharina Nahrungsmittel für den großen Haushalt in Wittenberg. An sie erinnert heute ein Denkmal auf dem Markt.

sehenswert: Katharina-von-Bora-Kirche, Lutherdenkmal, Schillerhaus Kahnsdorf, Informationszentrum im Kraftwerk Lippendorf

2. Borna

Im Oktober 2007 wurde mit einem weltweit beachteten Umzug die Emmauskirche von Heuersdorf nach Borna auf den Martin-Luther-Platz umgesetzt.

Reformation: Schon 1519 wurde in Borna als erster Stadt im ernestinischen Sachsen evangelisch gepredigt. Martin Luther verfasste in Borna am 5. März 1522 den berühmten Aschermittwochsbrief und predigte Ende April und Anfang Mai 1522 vier Mal in der Stadtkirche St. Marien.

sehenswert: Stadtkirche St. Marien, Emmauskirche, Martin-Luther-Denkmal, Ehemaliges Stadttor (Reichstor) mit Museum

3. Colditz

Colditz ist bekannt wegen des Schlosses, das während des 2. Weltkrieges Gefangenenlager alliierter Offiziere war.

Reformation: Vier Pfarrer aus der Region mussten sich 1523 wegen ihrer evangelischen Gesinnung vor dem Bischof zu Merseburg verantworten. Aus der um 1540 entstandenen Kantorei wurde 1580 eine Kantoreigesellschaft gegründet.

sehenswert: Marktplatz, Renaissance-Rathaus, Schloss mit Fluchtmuseum, Heimatmuseum, Heimatturm, Stadtkirche St. Egidien

3. Rochlitz

Rochlitz, die über 1000-jährtige Stadt des roten Porphyr, eingebettet im Tal der Burgen, hat sich bis heute ihr einzigartiges, unverwechselbares Ambiente bewahrt.

Reformation:Die evangelische Bewegung in Rochlitz nahm bereits 1523 Herzogin Elisabeth von Sachsen auf. Sie führte 1537 die Reformation an ihrem Witwensitz Rochlitz und im Amt Kriebstein ein.

sehenswert: Marktplatz, Schloss, Petrikirche, Kunigundenkirche mit prächtigem Flügelaltar, Porphyrlehrpfad auf dem Rochlitzer Berg

4. Gnandstein

Gnandstein ist ein Ortsteil der Töpferstadt Kohren-Sahlis. Symbol für das Töpferhandwerk ist der bekannte Töpferbrunnen auf dem Marktplatz.

Reformation: Die Familie von Einsiedel zählte zu den ersten sächsischen Adligen, die sich offen zur Reformation bekannten. Die Drohungen Herzog Georgs führten dazu, dass erst 1539 die Reformation offen eingeführt werden konnte.

sehenswert: Museum Burg Gnandstein mit Burgkapelle, Töpfermuseum, Töpferbrunnen, Hofmannsche Sammlung, Burgruine, Schwindpavillion, Mühlenmuseum

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